Karate
 

 
 

Karate (deutsch: unbewaffnete Hände oder leere Hand) entstand vor etwa 2000 Jahren in China. Keimzelle war das chinesische Boxen. Karate gelangte erst Anfang des 20. Jahrhunderts nach Japan und wurde dort von mehreren Meistern zu seiner heutigen Form weiterentwickelt.
Es gibt viele unterschiedliche Stilrichtungen. Die wohl bekannteste ist das Shotokan Karate. Mit Karate a´la James Bond oder Michael Dudikoff hat dies nur wenig zu tun. Hier geht es nicht um Vollkontaktkarate sondern die Angriffe werden wenige Zentimeter vor dem Zielpunkt , unter Einsatz höchster Körperspannung "arretiert".  (In Wettkampfsituationen sieht die Praxis jedoch häufig so aus, dass es, trotz aller Präzision, zum  Kontakt kommt.)
Der Power aller Techniken kommt aus dem korrekten Einsatz der Hüfte, ein Problem mit dem jeder Anfänger lang zu kämpfen hat. Ebenso wichtig ist das Erlernen eines festen Standes. Im Kihon, der Grundschule, wird dies zusammen mit allen Bein- und Armtechniken dem Karateschüler vermittelt. Nur wer ständig übt, an den Techniken feilt und sich selbst kritisch beobachtet kann nach ca. 5-10 Jahren Training den ersehnten schwarzen Gürtel erreichen.
Neben der Verbesserung von Kondition, Beweglichkeit und Koordination kann Karate auch psychische Faktoren wie die Konzentration, die Selbstkontrolle und den Willen positiv beeinflussen. Selbst im beruflichen Umfeld gibt es viele Parallelen zum Karate. Ein interessantes Buch dazu: "Mit Karate zum durchschlagenden Erfolg." von Thomas Zimt (ISBN 3-09-301124-8)

Wer sich in das Thema einlesen möchte dem sei das Buch "Karate 1" von Albrecht Pflüger (ISBN 3-8068-0227-0) empfohlen.

 

Von 1996 bis 2003 habe ich im Dojo von Gudrun Hisatake in Höhenkirchen trainiert.
Hierzu die Homepage mit weiteren Links: www.spvgg-hoehenkirchen-karate.de 
Wer sich für Regeln und allgemeine Details interessiert schaut auf www.karate-online.de


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